Wir stellen uns vor: SCANLAB

SCANLAB entwickelt und produziert Galvanometer-Scanner und Scan-Lösungen. Durch diese Ablenk- und Positioniersysteme wird der Laserstrahl mithilfe von bewegten Spiegeln und optischen Elementen schnell, präzise und zuverlässig geführt und positioniert. So machen SCANLAB-Produkte den Laserstrahl zu einem präzisen, hochdynamischen sowie flexiblen Werkzeug und schaffen damit die Grundlage für den Einsatz in einer Vielzahl von Arbeitsaufgaben.

Das hochqualifizierte und motivierte Team aus rund 375 Mitarbeitern greift auf eine jahrelange Markt- und Applikationserfahrung zurück. Die enge Zusammenarbeit aller Unternehmensbereiche am zentralen Produktions- und Entwicklungsstandort in Puchheim bei München ermöglicht eine hohe Produktqualität, umfassende Beratung und Liefertreue. Die Fertigungsprozesse zeichnen sich durch genau definierte Arbeitsabläufe und große Stabilität aus.

Welche Ziele verbindet SCANLAB mit der Zusammenarbeit im Forschungscampus DPP?

Forschungskooperationen mit verschiedenen Einrichtungen und Instituten sind für uns zentraler Bestandteil des Arbeitsalltags. Die gemeinsame Erarbeitung neuartiger Konzepte zur Kombination von Laserstrahlquellen, Scan-Systemen und weiteren optischen Elementen steht dabei im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, durch die enge Zusammenarbeit mit den Partnern am DPP-Campus richtungsweisende technologische Lösungen für die Lasermaterialbearbeitung zu entwickeln. Damit wollen wir für die stetig wachsenden Anforderungen der Laseranwendungen an die Dynamik, Präzision und Effizienz neue Lösungskonzepte und Produkte bieten.

Welche Bedeutung hat der Standort Aachen für SCANLAB?

Die Nähe zu unterschiedlichen Forschungseinrichtungen, wie dem Fraunhofer Institut für Lasertechnik sowie zu den Lehrstühlen und Studierenden der RWTH Aachen, bietet ideale Voraussetzungen für die Lösung komplexer technologischer Fragestellungen im Themenfeld der Lasertechnik. Darüber hinaus ermöglicht die unmittelbare Mitarbeit in diesem kreativen Forschungsumfeld einen intensiven Austausch mit bisherigen und die Vernetzung mit neuen Partnern.

Für welche Aufgaben sind Sie verantwortlich?

In den Sprintteams möchten wir zunächst durch eine eingehende Analyse verschiedener optischer Technologien die vielversprechendsten Prinzipen zur Kaskadierung strahlformender und strahlablenkender Komponenten identifizieren. Hier tragen wir durch unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung von Scan-Systemen aktiv dazu bei, dass neuartige Lösungen den immer weiter steigenden Anforderungen an die Dynamik und Präzision der Strahlpositionierung gerecht werden.

Welche Themen werden momentan bearbeitet?

Für SCANLAB ist dies die erste Teilnahme am DPP Campus. Wir werden uns vorwiegend mit dem Themenbereich „Strahlführung und Strahlformung“ sowie der Konzeption und Ansteuerung von kaskadierten Strahlablenksystemen und Multistrahlsystemen befassen. Konkrete Schritte sind z. B. die Erfassung des aktuellen Anforderungsprofils der Laseranwendungen, die Komponentenauswahl, das Optikdesign sowie die Entwicklung leistungsfähiger Ansteuerungskonzepte für die Strahlpositionierung.

Mit welchen Unternehmen und Organisationen arbeiten Sie im Projekt zusammen?

In den Sprintteams werden wir mit der Busch Microsystems Consult GmbH, Hegla GmbH & Co. KG, LightFab GmbH, MDI Advanced Processing GmbH, SLM Solutions GmbH, den Lehrstühlen LLT und TOS der RWTH Aachen sowie dem Fraunhofer IPT und Fraunhofer ILT zusammenarbeiten. Darüber hinaus freuen wir uns auf den Austausch mit allen weiteren Partnern am DPP Campus.

Welche Ziele verfolgt SCANLAB konkret?

Zunächst ist die Ausarbeitung einer systematischen Übersicht über die verfügbaren strahlformenden Komponenten bzw. Technologien vorgesehen. Ein Teilziel ist hier die Festlegung und Quantifizierung geeigneter Kenngrößen zur Bewertung der Einsatzmöglichkeiten der Komponenten. Außerdem wird ein Konzept für eine FPGA-basierte Steuerung von kaskadierten photonischen Systemen entworfen. Dies sind erste konkrete Schritte, um im weiteren Verlauf Prototypen für (kaskadierte) Multistrahlsysteme (Multikopf-Anlagen) für die Lasermaterialbearbeitung entwickeln zu können.

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