Dr. Christian Hinke

Wir stellen uns vor:

Dr. Christian Hinke –
RWTH Aachen LLT & Forschungscampus DPP

Mein Slogan für den Forschungscampus DPP

Forschung unter einem Dach – gemeinsam näher.

 

Gleich nach seinem Physikstudium an der RWTH Aachen begann Christian Hinke als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen. Dort legte er seinen Fokus auf den Bereich der Lasermaterialbearbeitung. Im Anschluss daran übernahm er die Leitung der Gruppe integrative Produktion am Lehrstuhl für Lasertechnik der RWTH Aachen und arbeitet seit 2016 zudem in der Funktion des Oberingenieurs dort. Im Jahr 2012 übernahm er darüber hinaus die Koordination des Forschungscampus Digital Photonic Production (DPP) in Aachen. Im vergangenen Jahr 2018 legte Christian Hinke zudem erfolgreich seine Doktorprüfung ab.

1.      Welche Aufgaben fallen in der Organisation einer neuen Kooperationsform wie dem Forschungscampus DPP an?

Im Kern gibt es drei Aufgabenbereiche: die Organisation der Zusammenarbeit, der unterschiedlichen Themenbereiche sowie des gesamten Betriebes. Für die Organisation der Zusammenarbeit im Forschungscampus müssen wir zum Beispiel vertragliche Grundlagen stets im Auge behalten und einen Modus finden, in dem die Partner aus Industrie und Forschung optimal zusammenarbeiten können. Dabei dürfen wir die Bedeutung von vermeintlich selbstverständlichen Aktivitäten wie Team-Meetings nicht unterschätzen!

Da wir am Forschungscampus DPP in unterschiedlichen Themenbereichen arbeiten, müssen wir unsere Themen klar identifizieren und überblicken. Das bezieht sich auch besonders auf jene Themen, mit denen wir uns in Zukunft beschäftigen wollen. Grundvoraussetzung dafür: Wir haben die nötige Infrastruktur vor Ort zur Verfügung. Also: Alle Mitarbeiter sowie Gebäude und Labore sind mit dem passenden Equipment ausgestattet.

Der dritte Kernbereich ist die allgemeine Organisation des Forschungscampus. Dies umfasst die Geschäftsstelle (u.a. Buchhaltung) und Öffentlichkeitsarbeit.

2. Welche Zukunftspläne / Vision haben Sie für den Forschungscampus DPP?

Der Forschungscampus DPP hat sich definitiv zu einem „place to be“ entwickelt. Meine Vision ist es, dass sich dieser Magnetcharakter/-effekt weiter verstärkt. Egal, ob für Unternehmen, Lehrstühle oder einzelne Personen: Alle sollen den Wunsch haben, bei uns und mit uns gemeinsam zu arbeiten und zu forschen.

3. Was sind Ihrer Meinung nach die Erfolgsfaktoren des Forschungscampus DPP?

Ganz klar die Innovation im Technologietransfer: Am Forschungscampus DPP funktioniert das deutlich schneller und effizienter als mit den bisher genutzten Kooperationsstrukturen.

Genauso wichtig ist natürlich auch, dass dies ansprechend und mit gut nachvollziehbaren Beispielen an die breite Öffentlichkeit getragen wird, damit unsere Erfolge für alle sichtbar werden und wir unseren Ruf als „place to be“ halten können.