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Wir stellen uns vor: RWTH Aachen TOS

 

Der Lehrstuhl für Technologie Optischer Systeme (TOS) an der RWTH Aachen University erforscht schwerpunktmäßig Optische Systeme, Freiformoptiken und die EUV-Technologie.

So forscht die Gruppe Optische Systeme etwa an neuen Montageverfahren für kompakte optische Systeme, fertigungs- und montagegerechtem Design, Simulation thermischer Einflüsse sowie der Integration von Aktorik und Sensorik zur Steuerung und Regelung von Optiken.
Die Gruppe Freiformoptiken entwickelt für Kunden aus Forschung und Industrie maßgeschneiderte Freiformoptiken für nicht-abbildende Anwendungen. Zusammen mit ansässigen Fertigungsunternehmen realisiert der Lehrstuhl virtuelle Prototypen mit fertigungsangepasster Auslegung bis hin zur Charakterisierung von hergestellten Optiken.
Die Gruppe EUV-Technologie befasst sich mit der hochauflösenden EUV-Lithografie, der Bildgebung und Inspektion sowie der Wechselwirkung von EUV-Strahlung mit Oberflächen.

Mit welchen Themen beschäftigt sich der Lehrstuhl für TOS im Forschungscampus DPP?

TOS ist nicht nur in DPP Nano vertreten, sondern auch in DPP Femto und DPP Direct involviert, darum sind wir sehr breit aufgestellt:

In der Forschungsgruppe DPP Nano forschen wir nach einer Lösung des inversen Wärmeleitungsproblems für verschiedenste Anwendungen und dadurch die Möglichkeit, örtlich und zeitlich maßgeschneiderte Temperaturverteilungen im Werkstück zu induzieren. Ein anderer wichtiger Punkt ist die Auslegung von Freiformoptiken für Hochleistungslaser und die Qualifizierung von Beschichtungswerkstoffen zur Erschließung neuer Anwendungen.
Bei DPP Direct beschäftigen wir uns mit thermooptischen Effekten in Bearbeitungsoptiken und der Generierung von applikationsangepassten Intensitätsverteilungen für das L-PBF. Im Verbundprojekt DPP Femto erforschen wir dispersive Effekte beim Einsatz von UKP-Laserstrahlung.

Welche Bedeutung hat der Forschungscampus DPP für den Lehrstuhl TOS?

Der Forschungscampus DPP ist für den Lehrstuhl TOS sehr wichtig, denn er hilft uns dabei, neue Denkanstöße zu finden.

Gerade durch die unterschiedlichen Forschungsgruppen und die darüber hinaus bearbeiteten Fragestellungen entstehen neue Ideen und Synergieeffekte.

Was sind die Vorteile der Kooperation mit den Industriepartnern in der Forschungsgruppe DPP Nano?

Da im Forschungscampus DPP Industriepartner mit verschiedensten Kenntnissen vertreten sind, ist dieser sehr breit aufgestellt und bietet einzigartige Möglichkeiten. Durch die Kompetenzen der Industriepartner innolite und PHILIPS bestehen zum Beispiel sowohl im Bereich der Fertigung von Freiformoptiken für die Lasermaterialbearbeitung als auch der großflächigen Wärmebehandlung mit VCSEL-Strahlquellen einzigartige Möglichkeiten. Darüber hinaus entstehen durch die enge Zusammenarbeit regelmäßig neue Projektideen, die wir zusammen mit den Industriepartnern auf Basis öffentlich geförderter und auch bilateraler Projekte über den Forschungscampus hinaus angehen.

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