UKP-Prozess zum Abtrag von Glas. ©Fraunhofer ILT / Volker Lannert.

UKP-Technologie für die industrielle Produktion der Zukunft

Transparente Materialien, sogenannte Wide-Bandgap-Materialien, sind aufgrund ihrer Eigenschaften nicht mehr aus der digitalen Welt wegzudenken. Mit klassischen ätzlithographischen oder mechanischen Verfahren lassen sich diese Werkstoffe jedoch nicht oder nur unter hohem Kosten- und Zeitaufwand bearbeiten. Die UKP-Technologie bietet hier eine effiziente Lösung: Das Material kann unabhängig von seinen mechanischen Eigenschaften präzise und effizient bis in den Mikrometerbereich abgetragen werden.

Unsere Ziele

Konkret arbeiten die Partner des Teams „Abrtagen“ an einem tiefgehenden Verständnis hinsichtlich der Wechselwirkungen zwischen UKP-Laserstrahlung und den modernen Funktionsmaterialien der digitalen Welt, wie Siliciumcarbid, Galliumnitrid, Diamant, Glas und Saphir. Das gewonnene Know-how ist die Basis für darauffolgende Forschungsthemen, in denen vor allem die Effizienz des Verfahrens an die Anforderungen der produzierenden Industrie angepasst werden soll. Hierzu planen die Partner unter anderem die Entwicklung einer High-Speed-Strahlablenkung sowie die Großflächenbearbeitung.

Übergeordnetes Ziel dieses Forscherteams ist der serienreife und wirtschaftliche Einsatz der UKP-Technologie in der industriellen Produktion der Zukunft.

Team Abtragen
in Kürze

  • Weiterentwicklung der UKP-Technologie zum standardisierten Verfahren für die produzierende Industrie unter besonderer Berücksichtigung moderner Funktionsmaterialien
  • Erarbeitung eines besseren Verständnisses der Laser-Werkstoff-Wechselwirkungen im UKP-Prozess
  • Ausarbeitung optimaler Leistungsparameter, angepasster Optiken und Systemlösungen und dadurch
  • Effizienzsteigerung des Verfahrens in Anbetracht industrieller Anforderungen
  • Unterhaltungselektronik
  • Halbleitertechnik
  • Medizintechnik

Kontakt

Kalupka

Christian Kalupka, M. Sc.
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Kratz_Martin

Martin Kratz, M. Sc.
→ E-Mail senden

Aktuelles

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