5. Workshop zur Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“

Am 11. und 12. April 2019 trafen sich die Partner der insgesamt neun deutschlandweiten Forschungscampi zum bereits „5. Workshop zur Förderinitiative ‚Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“. Zu Gast bei dem Forschungscampus InfectoGnostics in Jena, erarbeiteten sie gemeinsam Ideen für die Zukunft. Neben aktuellen Informationen zum Thema Forschungscampus, erwartete die Gäste ein spannendes, gut ausgearbeitetes Programm, das einen besonderen Einblick in die Arbeit und Erfolge von InfectoGnostics bot. Inspiriert durch den abwechslungsreichen Tagesablauf entstanden so neue – und zum Teil unerwartete –Querverbindungen zwischen den unterschiedlichen Forschungscampi, die schon in naher Zukunft realisiert werden sollen.

© Forschungscampus DPP.

Am frühen Nachmittag begrüßten Jürgen Wengel, zum ersten Mal stellvertretend für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), sowie Dr. Katharina Gartzen gemeinsam mit Dr. Christiane Püttmann und Dr. Bülent Genç vom Projektträger Jülich die Forschungscampi mit warmen Willkommensworten. Sie gaben außerdem einen kurzen Überblick zum Ablauf des knapp zweitägigen Workshops auf dem Gelände des Forschungscampus InfectoGnostics.

Die anstehende Evaluation der ersten Förderinitiative „Forschungscampus“ sorgte für reichlich Gesprächsstoff, während M²OLIE und ARENA 2036 den anderen sieben Forschungscampi mit ihren Berichten einen wichtigen Einblick in den Übergang zur zweiten Förderphase geben konnten. Im Anschluss ging es für alle Teilnehmer auf Entdeckungsreise: Das Team von InfectoGnostics lud zu einer interessanten Führung über ihren Forschungscampus ein, bei der sie an verschiedenen Stationen vor Ort eine Vielzahl ihrer Projekte anschaulich vorführten. Zu guter Letzt lockte der „gemütliche Teil“ des Tages: Ein schmackhaftes Abendessen mit Thüringer Spezialitäten und der Gelegenheit zum weiteren Ideenaustausch.

© Forschungscampus DPP.

Am nächsten Tag begrüßte Professor Jürgen Popp, Sprecher von InfectoGnostics, die Gruppe und stellte künftige Ziele des Forschungscampus vor. Am zweiten Workshoptag erwartete die Gruppe das Motto „Forschungscampi – Digitalen Wandel gestalten“. Die Idee: In zwei Gruppenarbeitsphasen nutzen alle Forschungscampus-Mitarbeiter die Chance zum bilateralen Austausch über das Thema „Künstliche Intelligenz und digitale Vernetzung“. Jeder Forschungscampus sollte am Ende miteinander gesprochen haben. Vertiefende Diskussionen zu Themenschwerpunkten und Umsetzungsstrategien boten anschließend eine solide Grundlage für die abschließenden Ergebnispräsentationen. Auch dank Kaffee, Tee und stärkenden Snacks herrschte durchweg eine entspannte, positive und produktive Atmosphäre. Am Ende waren sich alle einig, dass es nun nach dem Workshop definitiv neue potentielle Kooperationsmöglichkeiten gibt, wo sie zunächst keine erwartet hätten: „Wir haben den Workshop als Raum für Innovationsfindung und -entwicklung nutzen können“, freut sich Christian Hinke, Leiter des Forschungscampus Digital Photonic Production DPP, auf die kommenden Projekte.

 

EB